Wir bauen die Software, die Passung sichtbar macht.
Jobmade ist ein Produktunternehmen aus Berlin. Wir entwickeln eine Plattform, die Menschen hilft zu verstehen, was sie können und wollen — die passende Stellen dazu findet und die Bewerbung gleich mitschreibt.
Warum es Jobmade gibt
Gute Leute scheitern selten am Können. Sie scheitern an der Übersetzung.
Ein Lebenslauf ist ein grobes Abbild eines Menschen. Er zeigt Stationen statt Fähigkeiten und Titel statt Arbeitsweise. Wer einen ungeraden Weg gegangen ist, wird darin unsichtbar; wer sich gut verkaufen kann, sichtbarer als er sein müsste. Auf der Gegenseite sortieren Bewerbermanagementsysteme nach Stichworten. Beide Seiten entscheiden also auf Basis eines Bildes, das für diese Entscheidung zu grob ist.
Jobmade schließt diese Lücke — nicht, indem es mehr Stellen anzeigt, sondern indem es zuerst versteht, um wen es überhaupt geht. Erst danach wird gesucht, verglichen und geschrieben.
Was wir bauen
Jobmade ist eine Webanwendung, die Bewerber:innen selbst bedienen. Drei Schritte greifen ineinander, jeder für sich nutzbar:
Reflexion und Profil — ein Gespräch statt eines Formulars. Ergebnis ist ein strukturiertes, editierbares Profil aus Stärken, Werten und Arbeitsweise.
Jobfinder — Jobmade durchsucht den Markt entlang dieses Profils, statt Anzeigen zu listen. Jeder Treffer kommt mit Begründung und sichtbaren Lücken.
Bewerbung — das Profil wird zur fertigen Bewerbung: Anschreiben, Lebenslauf und Projektreferenzen, zugeschnitten auf die konkrete Stelle und maschinenlesbar aufgebaut.
Zur Klarstellung, weil die Branche voll vom Gegenteil ist: Jobmade ist ein Softwareprodukt, keine Dienstleistung. Wir verkaufen keine Beratungsstunden, betreiben keine Personalvermittlung und arbeiten nicht im Kundenauftrag an Einzelfällen. Bezahlt wird für den Zugang zur Plattform, nicht für Zeit.
Coaches, Unternehmen und Vermittler können mit ausdrücklicher Erlaubnis der Bewerber:innen an deren Profil mitarbeiten. Sie sind Nutzer der Plattform — nicht unsere Angestellten und nicht Teil unseres Angebots.
Was Jobmade zusammenhält
Jedes einzelne Stück davon gibt es irgendwo da draußen schon. Lebenslauf-Baukästen, Anschreiben-Generatoren, Jobbörsen, ATS-Prüfer. Was es nicht gibt, ist der Zusammenhang — und genau der ist die Arbeit.
Ein vollwertiger ATS-Check, kein Ampelspiel. Er prüft, was Bewerbermanagementsysteme tatsächlich lesen: Struktur, Reihenfolge, Datumsformate, Überschriftenlogik, Zeichensätze. Und er sagt, was zu ändern ist, nicht nur dass etwas fehlt.
ATS-konform von Grund auf, nicht nachträglich geprüft. Der Export ist so gebaut, dass er lesbar bleibt — klare Hierarchie, keine Tabellen-Tricks, keine Layoutspielereien, die das Parsen gefährden. Eine Prüfung am Ende repariert nicht, was das Format vorher kaputtgemacht hat.
Passung zur konkreten Stelle statt Textbaustein. Die Bewerbung entsteht aus dem Abgleich von Profil und Ausschreibung — mit denselben Teilwerten und Lücken, die auch das Matching zeigt.
Im Ton des Menschen, der sich bewirbt. Aus eigenen Textproben lernt das System die Sprache und behält sie bei. Eine Bewerbung, die nicht nach ihrem Absender klingt, fällt im Gespräch auseinander.
Und alles aus einem einzigen Profil. Was in der Reflexion entsteht, trägt bis in den letzten Satz des Anschreibens. Kein Abtippen, keine zweite Wahrheit, keine Sackgassen.
Das ist der Unterschied zwischen einer Werkzeugkiste und einem Werkzeug: Man muss nicht mehr selbst dafür sorgen, dass die Teile zueinander passen.
Woran wir uns halten
Das Profil gehört dem Menschen. Zugriffe für Coach, Unternehmen oder Vermittler sind jederzeit erteilbar und jederzeit entziehbar. Eine Funktion, die nur baubar wäre, indem der Mensch die Hoheit über seine Daten verliert, bauen wir nicht.
Keine Zahl ohne Rechnung. Ein Match-Score erscheint nur mit Teilwerten, Begründung und sichtbaren Lücken. Ein Balken ohne Quelle ist Dekoration.
Kein Horoskop. Das System liest zwischen den Zeilen, ohne zu psychologisieren, und erfindet nichts. Jeder Datenpunkt trägt seine Herkunft mit sich.
Einmalpreis statt Abo. Wer einen Job sucht, tut das für ein paar Monate — nicht für immer. Ein Abonnement wäre für uns bequemer und für die Nutzer:innen falsch.
Das Unternehmen
Anbieter
Jobmade
Rechtsform
Einzelunternehmen
Inhaber
Martin Dahms
Gegründet
April 2026
Marke
Wortmarke „Jobmade“, beim DPMA angemeldet (Juli 2026)
Sitz
Silbersteinstraße 124, 12051 Berlin, Deutschland
Tätigkeit
Entwicklung und Betrieb der Softwareplattform Jobmade
Markt
DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz)
Produktsprache
Deutsch
Geschäftsmodell
Softwareprodukt mit Einmalpreisen — kein Abonnement, keine Vermittlungsprovision, keine Beratungshonorare.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
DE240933225
E-Mail
hello@jobmade.org
Telefon
+49 30 51863124
Wer dahintersteht
Martin Dahms, Gründer und Inhaber. Diplom-Designer, Master in Leadership in digitaler Kommunikation (Universität der Künste Berlin / Universität St. Gallen). Über zwanzig Jahre Konzeption, Marken- und UX-Design — zuletzt als Senior UX-Designer bei idealo, davor für Marken wie ADAC, Fielmann, IBM, Otto und Kaufland, dazu mehrere Jahre als Dozent für UX und Crossmedia Design an der Berlin International University.
Jobmade ist aus der eigenen Lage entstanden. Als ich mich selbst wieder bewarb, tat ich das mit dem Handwerkszeug, das ich kannte: KI und UX. Ich baute mir Vorlagen, Prompts und Prüfschleifen, bis die Bewerbungen sauber und in sich schlüssig waren. Sie sahen gut aus. Nur wusste ich nie, ob sie stimmten — ob das, was ich über mich schrieb, wirklich zu der Stelle passte oder bloß gut klang.
Diese Unsicherheit war die eigentliche Frage. Wer sich bewerben will, muss zuerst wissen, was er kann und was er will. Das steht in keinem Lebenslauf, und kein Generator der Welt kann es erraten. Also entstand das Werkzeug Stück für Stück von hinten nach vorn: erst die Reflexion, dann das Profil, dann der Abgleich mit echten Stellen — und ganz zuletzt die Bewerbung, die daraus folgt statt am Anfang zu stehen.
Nebenbei wurde daraus eine unfreiwillig gründliche Ausbildung in Bewerbermanagementsystemen: wie sie lesen, woran sie scheitern, was sie aus einem hübschen Layout machen. Dieses Wissen steckt heute im ATS-Check und in jedem exportierten Dokument.
Der Anspruch ist nicht, den Bewerbungsprozess schneller zu machen. Er ist, ihn ehrlicher zu machen — damit am Ende die Leute zueinanderfinden, die zueinander passen, und nicht die, die am besten formulieren können.
Ein Produkt über Bewerbungen von jemandem bauen zu lassen, der Software kann, reicht nicht. Es braucht Menschen, die jeden Tag mit Bewerber:innen arbeiten und sehen, woran diese tatsächlich hängenbleiben — nicht, woran wir vermuten, dass sie hängenbleiben.
Nicole Wohlfarth ist Job-Coachin und begleitet Jobmade von Beginn an. Sie bringt ein, was im Coaching wirklich passiert: welche Frage jemanden weiterbringt, wo Menschen sich selbst im Weg stehen, und was eine Bewerbung leisten muss, damit sie im Gespräch noch trägt.
Dazu die Gründer der H&L Coaching GmbH sowie Coaching für Akademiker in Berlin und weitere Coaching-Agenturen, die Jobmade bereits mehrfach in ihrer eigenen Arbeit mit Klient:innen eingesetzt haben. Ihre Rückmeldungen stammen nicht aus einem Testlauf, sondern aus echten Fällen — und sie haben das Produkt an mehr Stellen verändert als jede interne Diskussion.
Die Coach- und Agentur-Zugänge sind aus dieser Zusammenarbeit entstanden. Sie sind kein nachträglich angebautes Feature, sondern der Grund, warum ein Profil von Anfang an teilbar ist, ohne dass der Mensch dahinter die Hoheit darüber verliert.
Jobmade führt seine Versionsgeschichte offen in der App. Seit dem ersten Release sind es über 170 Versionen mit fast 500 dokumentierte Änderungen (Stand August 2026). Die Kurzfassung:
Fundament (v0.1–v0.5) — Erste lauffähige Fassung, der Bewerbungs-Trichter, der E-Mail-Kanal und ein Profilkern, der festhält, woher jede Angabe stammt.
Matching und Geschäftsmodell (v0.6–v0.9) — Matching zusammengeführt, das Profil als einzige Wahrheit in Echtzeit, Bezahlmodell mit kostenloser Stufe, Kontolöschung als verlässlicher Vorgang, und die öffentliche Versionshistorie selbst.
Betrieb, Rollen, Steuern (v0.13–v0.19) — Zahlungsabwicklung gehärtet, Betriebsüberwachung, Coach- und Agentur-Zugänge, B2B-Steuerlogik, Content- und SEO-Automation.
Dokumenten-Intake (v0.20–v0.29) — Uploads aus jeder Richtung: bildlastige Portfolios, Scans, Zeugnisse als einzelne Belege, saubere Extraktion von Werten, Fähigkeiten und Projekten.
Reife (v0.30) — Das Reflexionsgespräch neu gebaut, Jobsuche mit echten Quellen (Bundesagentur für Arbeit, Karriereseiten von Arbeitgebern, semantische Websuche), Matching über fünf Ebenen mit einer nachvollziehbaren Zahl, Bewerbungs-PDF auf Dokumentenniveau, Assistent in der App, Sicherheitshärtung.
Teilen und Tiefe (v0.31) — Das Passungsprofil als teilbarer Link, Deep Match mit sichtbarer Rechnung, Freelance-Projekte im Jobscout, Anbindung an externe KI-Assistenten.
Wohin wir wollen
Technisch stehen drei Etappen an, in dieser Reihenfolge:
Ein Standard für jeden Eingang. Ob PDF, Word, Foto, Scan, Link oder gesprochenes Wort — jeder Kanal ist ein dünner Adapter in dieselbe Verarbeitungsstrecke und landet im selben Profil. Kein zweiter Weg, keine zweite Wahrheit.
Der Trichter im Jobfinder. Stellen werden in Stufen geprüft: viele grob, wenige tief. Teure Analyse läuft erst, wo Relevanz feststeht. Daran hängt, ob erklärbares Matching bezahlbar bleibt.
Dieselbe Passung von der anderen Seite. Unternehmen und Vermittler bekommen keine zweite Datenbank, sondern eine übersetzte Sicht auf dasselbe Profil — mit denselben Begründungen und denselben sichtbaren Lücken.
Als Angebot wächst Jobmade in derselben Reihenfolge, in der das Produkt gewachsen ist — vom Einzelnen zu den Organisationen, die mit Einzelnen arbeiten:
Bewerber:innen bleiben der Kern. Einmalpreise, kostenlose Einstiegsstufe, kein Abo. Wer einen Job sucht, tut das für Monate, nicht für immer.
Coaches und Agenturen bekommen den Prozess als Werkzeug — mit Mandantentrennung, erteilbaren Zugängen und Auswertungen über ein ganzes Portfolio von Menschen.
Unternehmen empfangen die Passung als Karte statt als Bewerbungsstapel: begründet, mit sichtbaren Lücken und ohne den Anspruch, ein Bewerbermanagementsystem zu ersetzen.
Und für alle drei gilt dieselbe Grenze: Wir verkaufen Zugang zu einem Werkzeug. Wir vermitteln keine Menschen und nehmen keine Provision dafür, dass jemand eingestellt wird.
Kontakt
Geschäftliche Anfragen, Presse und Partnerschaften: hello@jobmade.org. Fragen zum Produkt: support@jobmade.org. Telefonisch unter +49 30 51863124.